Saugroboter Test 2021: Welcher Ist Der Beste

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In unserem Fall mit einem überschaubaren 3-Zimmer Erdgeschoss waren das über 2,5 Stunden in zwei Fahrten. Flur übersehen, obwohl die Basis direkt neben der Flur-Tür stand. Der Tank des Roboters ist kinderleicht zu entnehmen und aus zu kippen. Allerdings ist die Box nicht auslaufsicher. Er befindet sich unterm Deckel des Roboters im zentrum. Die größten Nachteile sind in unseren Augen die Lautstärke und die Notwendigkeit von Licht. Nächtliches Staubsaugen ist ausgeschlossen, ausgenommen die Räume sind beleuchtet. Wer den Roboter ins Obergeschoß trägt, dem kann herausrieselnder Sand begegnen. Die Lautstärke hat eine ratternde Charakteristik, ähnlich dem Neato D701. Allerdings rumpelt es beim Fahren ehrlich gesagt nicht stark wie beim Neato, das »Fahrwerk« des iRobot scheint besser abgefedert. Für deutlich weniger gibt es auch gute Absaugstation-Geräte deren Konkurrenz: Deebot Ozmo T8 AIVI, unsere Empfehlung bei den Wischrobotern (Kombigerät Saugen und Wischen). Absaug-Basis für deutlich weniger hat keinen abgekriegt ist. Der Dreame L10 Pro (Sub Brand von Xiaomi) kommt mit einem großen Staubtank von 570 Millilitern und einem einfachen Wischkonzept daher: Der Staubtank sitzt im Saugroboter, die Wischplatte mit Wischtank (300 ml) wird auf Knopfdruck einfach untergeschoben.

Der Vorwerk Kobold VR300 es geschehe für Allergiker, denn bei ihm kann die Staubbox per Bodenstaubsauger abgesaugt werden. Somit kommt mann nicht in direkte Berührung dabei Schmutz - zumindest nicht bei jeder Entleerung. Die Navigation ist ziemlich clever. Der VR300 legt einen Grundriss für jede Etage an. In diesem Grundriss können Sie No-Go-Linien einzeichnen und damit bestimmte Bereiche von welcher Reinigung ausgrenzen. In der App können weiterhin interessante Details verändert werden, etwa die Spot-Vergrößerung von 2×2 auf 4×4 Meter oder das Einstellen einer Intensivreinigung mit zwei Fahrten. Sie brauchen keine Magnetbänder, Lichtschranken oder physische Barrieren. Die Zeitplanung pro Person Wochentag ist natürlich obligatorisch. Der Kobold VR300 eignet sich auch für große Etagen mit gut 60 Quadratmetern, denn er kann die Reinigung nach Zwischenladung des Akkus wiederaufnehmen. Er ist fast so robust und solide gefertigt wie die Neatos D4, D6 und D85. Das gilt auch für die standsichere, große Basisstation.

Echt kann es passieren, dass sperriger Unrat wie Holzsplitter, Draht oder Pappe nicht abgesaugt wird. Das erkennt der Proscenic-Staubsaugerroboter nicht selbst und es fällt vielleicht erst beim Wassernachfüllen auf. Wischen ist ein Zusatznutzen, der für einen gewissen Glanz sorgt, die mechanische Wirkung ist aber gering. Letztlich zieht das Gerät nur einen Wischlappen unter sich her, die Wasser-Abgabe kann in der App feinjustiert werden. Spezielle Wischbewegungen macht der Roboter keine, es ist auch nicht einstellbar. Dann ist höchstens noch die Seitenbürste hörbar. Wohl aber das lautlose Wischen, indem einfach die Saugkraft auf Null reduziert wird. Beim Mapping muss sich der Proscenic M8 Pro nicht verkriechen, das Gerät schneidet so weit wie fünf Etagen mit (oder Wohnungen). In diesen Maps werden Zimmer oder No-Go-Zonen eingezeichnet. Je Zimmer oder eine Kombination von Räumen können Reinigungszeiten aufgesetzt werden. Das ist Mapping bis ins Detail, wenngleich die App ergonomisch Optimierungspotenzial hat. Proscenic M8 Pro erkennt Auslegware und Verschmutzungen, dabei wird dann die Saugkraft erhöht.

Der Vorwerk Kobold VR300 besitzt als einziger Saugroboter im Testfeld eine Kletterhilfe am Antriebsrad. Damit kann der Roboter Türschwellen bis zwei Zentimeter und Auslegware bis 1,5 Zentimeter überwinden. Leider sind die jährlichen Wartungskosten für Filter, Walzen und Seitenbürsten mit etwa 50 Euro sehr hoch. Hinzu kommt die Lautstärke, speziell im Turbo-Modus. Umso mehr aber ist der Staubsaugerroboter Vorwerk Kobold mit einem Preis von über 900 Euro kostenintensiv. Wir empfehlen die Reinigung bei Abwesenheit. Vorhanden gibt es das Gerät nur selten in Online-Shops, außer direkt bei Vorwerk. Der AEG RX9-1 ist ein kompakter Roboter für alle Bodenbeläge. Sein Durchmesser ist mit 32 Zentimetern geringer als die der anderen Roboter, die mindestens 34-35 Zentimeter messen. Allerdings ist er mit seinen 9 Zentimetern Höhe geht so flach, sauger weshalb das Gerät minimal jeden Schrank passt. Der RX9-1 beherrscht Mapping, er legt also während der Reinigung jedes Mal einen Grundriss der Etage bzw. des Raumes an. Hierbei handelt es sich um Kontroll-Mapping, Sie können also keine virtuellen Grenzen einzeichnen.

Einen Unterschied auf unseren Schmutzfangläufern haben wir nur nicht festgestellt, ausgenommen den, dass sich das Reinigungsmuster ändert, sobald Auslegware befahren wird. Der Roomba 980 von iRobot war schon längst der Top-Saugroboter des Herstellers. Leider hat sich an der Gründlichkeit nichts verbessert: Mit Fliesenfugen oder Ritzen in Dielen kommen die Schmutzextraktoren nicht klar. Im Vergleich zum Roomba 871 bringt er eine App, eine Mapping-Funktion, eine Orientierungskamera und einen Bodensensor mit. Doch nicht nur das: In unserem Etagen-Test blieben überall Haferflocken liegen, die wir punktuell als Markierung gestreut hatten. Etwas anderes sah es auf Auslegware aus: Hier toben die Gummiwalzen über die Fasern, was den Unrat erst aufwirbelt und dann einsaugt. Die schlechte Reinigungsleistung ist schade, denn ansonsten hat der Roomba 980 eine ganze Menge zu bieten: Aufladen und Weitermachen, Tank-ist-voll-Meldung, eine Mapping-Funktion in der App, die eine Reinigungslandkarte der Wohnung anzeigt, sowie Detail-Settings für Reinigungsmodus und Leistung. Die Laufzeit beträgt 1 bis 2 Stunden - im gegebenen Moment, wie lange das Turbo-Saugen aktiv ist.